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Der „Bergziegen"-Wirt

Von Dresden in die Schweiz und zurück

Bergziegenwirt_01In Dresden aufgewachsen, beendete Frank Schmöller-Dehn in der turbulenten „Wendezeit” seine Lehre als Koch im Hotel- und Gaststättenwesen. Seine Ausbildungsstätte, das renommierte Semperoper-Restaurant in Dresden, hatte ihm ein solides Grundwissen für den Berufsstart vermittelt und nach altem Handwerksbrauch, in der Welt zu lernen, ging er 1993 in die Schweiz. Hier bot sich ihm die Möglichkeit, in unterschiedlichen ausgezeichneten Restaurants zu arbeiten und sich beruflich vom Jungkoch zum Küchenchef und Restaurantleiter zu entwickeln. Letztlich blieb er 13 Jahre, bis Anfang 2006, in der Schweiz, ohne je den engen Kontakt zur alten Heimat zu verlieren. 2002 bot sich die Möglichkeit, das schmale Grundstück neben der alten „Bergwirtschaft” zu kaufen. Auf dem Grundstück befanden sich 15 zugemüllte Garagen; alles war wild mit Sträuchern und Unkraut zugewachsen. Und da war die Ruine eines ehemaligen kleinen Blumenladens, die er sich mit viel Fantasie als Eiscafé vorstellen konnte. Doch bis dies Wirklichkeit werden konnte, sollte noch viel Wasser die Elbe hinunter fließen.

Zunächst pendelte Frank Schmöller-Dehn noch häufiger als zuvor zwischen Zürich und Dresden. Mit tatkräftiger Hilfe seiner ganzen Familie wurde das Grundstück beräumt und ein Teil der Garagen renoviert und vermietet. 2004 bezogen die Schwiegereltern ihr neu gebautes Einfamilienhaus am hinteren Hangende. Inzwischen Vater geworden, stand auch für Frank Schmöller-Dehn immer mehr fest: „Unsere Kinder sollen in Dresden aufwachsen!“.

Neben seiner Tätigkeit als Restaurantchef in Zürich, setzte er alle Kraft und Ersparnisse dafür ein, seinen Traum von einer selbständigen Existenz in Dresden zu verwirklichen. Die „Bergziege“ entstand und konnte am 18. Mai 2006 als Eiscafé eröffnet werden. Mit der Familie zurückgekehrt nach Dresden, freut sich der junge Wirt über den guten Zuspruch, den das Café bei Jung und Alt von Anfang an hat.